| Die Brockenbahn
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Die Bahn auf den Brocken ist unbestreitbar das
Prunkstück im Netz der HSB. Wer Wert auf einen guten Platz im Zug
legt, sollte sich mit Vorteil rechtzeitig an der Abgangsstation
einfinden. Weniger Anspruchsvolle und Gruppen, die reserviert haben, können
natürlich auch unterwegs, also beispielsweise erst am Westerntor
(Bild) zusteigen.
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| Drei Annen Hohne, eigentlicher
Ausgangspunkt der Brockenbahn auf 540m (Bild), wird nach einer
Fahrzeit von etwa 40 Minuten erreicht. Nach dem Wasserfassen nimmt der
Zug die Bergfahrt in Angriff, die auch aus dem eindrücklichen
Führerstandsvideo bekannt ist, das ein Freiburger Verlag im
Winterbetrieb aufgenommen hat (und das schon viele Male zu
nachtschlafender Zeit in der ARD gesendet wurde).
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| Etwa 12 Minuten später fährt der
Zug dann in Schierke (Bild) ein. Hier auf 685m wird noch einmal
"nachgetankt", bevor die 700PS die Passagiere zum
sagenumwobenen Gipfel hinaufbefördern können. Dieser Streckenteil ist
erst seit Juli 1992 wieder in Betrieb. Wer in den Zeiten des kalten
Krieges den mit 1442m höchsten Berg in Norddeutschland einigermassen
bequem erreichen wollte, musste schon eine Brocken-Hexe um eine Mitfluggelegenheit
auf ihrem Besen bitten.
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| Nach einer weiteren Halbestunde
Fahrzeit und einer nicht enden wollender Schlaufe ist die Bergstation
(Bild) auf 1125m erreicht. Hier windet es auch im Sommer kräftig;
meist beträgt der Temperaturabfall gegenüber Wernigerode etwa 10
Grad. Bei schlechtem Wetter stürmen die Fahrgäste die Restaurants.
Nur Unentwegte wagen den Spaziergang zum alten und zum neuen
Fernsehturm.
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| Die beiden Fernsehtürme (Bild) -
insbesondere der alte mit der Aussichtsplattform - sind die
Wahrzeichen des Brockens. Fast ganz verschwunden sind die
"nachrichtendienstlichen" Einrichtungen aus der DDR-Zeit. Aber unschwer
lässt sich erahnen, wo auf dem nebelverhangenen Gebirgszug im Westen
auch die entsprechenden Installationen des damaligen
"Klassenfeindes" gestanden sind.
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| Zurück an die Wärme! Wer auf der
Hinfahrt den Café-Wagen (Bild) verschmähte, um sich ungestört dem
Foto- oder Videografieren hingeben zu können, und dann erst
noch im Restaurant auf dem Brocken keinen Platz fand, ...
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